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Piraten fordern Verwaltungskräfte an Grundschulen

Bildungsminister Commercon hat weitere Verbesserungen für Grundschulen angekündigt, um den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. So soll neben der Absenkung der Unterrichtsverpflichtung und dem Anheben der abgesenkten Eingangsbesoldung zukünftig auch einem Teil der kleineren Grundschulen eine Konrektorenstelle zugewiesen werden.
Diese Pläne gehen den Piraten nicht weit genug. Hierzu sagt Jasmin Freigang, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion:

Jasmin Freigang - Foto: Carsten Schröder

Jasmin Freigang – Foto: Carsten Schröder

Die Pläne des Bildungsministers sind längst überfällig. Aber die Zuweisung von Konrektorenstellen wird wirkungslos verpuffen, wenn den Grundschulen nicht auch eine Verwaltungskraft zur Verfügung gestellt wird. Schon jetzt ist es ein großes Problem, überhaupt Bewerber für eine Leitungsstelle an Grundschulen zu finden. Es ist wenig attraktiv, wenn die Bewerberin oder der Bewerber neben der Unterrichtsverpflichtung auch noch sämtliche Verwaltungsaufgaben und Schreibarbeiten selbst übernehmen muss. Angefangen bei der Kommunikation mit den Eltern, bis hin zur Übermittlung des Bedarfs an Integrationshelfern an die Sozialämter. Deswegen fordern wir seit langem, dass zur Entlastung der Schulleitungen jeder Grundschule eine Verwaltungskraft zur Verfügung stehen soll. Die Schulträger, also die Kommunen, müssen hier in die Pflicht genommen werden. Einhergehend mit einer gesicherten finanziellen Unterstützung durch das Land.

Antwort auf die Anfrage betreffend „Einsatz von Verwaltungskräften an saarländischen Grundschulen“: https://www.landtag-saar.de/Drucksache/Aw15_1276.pdf

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