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Gewalt gegen Lehrer – im Saarland keine Zahlen, mit hoher Dunkelziffer wird gerechnet

Jasmin Freigang - Foto: Carsten Schröder

Jasmin Freigang – Foto: Carsten Schröder

In der Saarbrücker Zeitung vom 15.11.2016 war von Gewalt gegen Lehrkräfte zu lesen. Von Beleidigungen über Mobbing bis hin zu körperlichen Übergriffen. Wir fragten im Ausschuss nach. Der Verband Bildung und Erziehung ( VBE ), welcher die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlichte, befragte zu 2/3 Lehrer in den Bundesländern NRW und Bayern. Das restliche Drittel war über das komplette Bundesgebiet verteilt, ohne genauere Aufschlüsselung der Bundesländer.

Das Bildungsministerium berichtete uns im Ausschuss, dass für das Saarland keine Zahlen vorliegen, aber von einer Dunkelziffer ausgegangen wird. Viele Lehrer, denen Gewalt durch Schüler widerfährt, suchen keine Hilfe, beziehungsweise weihen niemanden ein. Aus Scham und weil sie befürchten, es würde zu unangenehmen Nachfragen kommen, weshalb sie scheinbar so wenig Autorität ausstrahlen.

Eine Reaktion zu “Gewalt gegen Lehrer – im Saarland keine Zahlen, mit hoher Dunkelziffer wird gerechnet

  1. Eine gute Schule erkennt man daran, dass sie auch einen erzieherischen Auftrag wahrnehmen will.

    aDazu müssten die Lehrer sich untereinander besser unterstützen, mit offenen Klassenzimmern. Tatsächlich aber sind die Lehrer in vielen Schulen‘, anders als an anderen Arbeitsplätzen, in ihren Klassenzimmern ganz auf sich alleine gestellt, – die Kinder sind ihnen, bzw. oft auch umgekehrt, die Lehrrer sind den Schülern ausgeliefert. Das ist ein ungesundes Klima.

    Das Sprichwort: ‚Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf!‘ gilt auch für die soziale Gemeinschaft Schule! Ein pädagogisch gesundes und effektives Klima gelingt am besten oder sogar nur gemeinsam!

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