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Piraten fordern Mindeststandards für Schul-IT – Medienkonzept alleine reicht nicht aus

Die bildungspolitische Sprecherin der Piratenfraktion, Jasmin Freigang, fordert nach wie vor Mindeststandards für die IT-Ausstattung an Schulen und wiederholt damit ihre Forderung vom Februar diesen Jahres. Ein landesweit geltendes IT-Konzept reiche laut ihrer Auffassung nicht aus:

Jasmin Freigang - Foto: Carsten Schröder

Jasmin Freigang – Foto: Carsten Schröder

Ein landesweites IT-Konzept ist ein Schritt in die richtige Richtung. Dies bringt aber nichts, wenn nicht einheitliche Standards in der Schul-IT geschaffen werden. Und hier muss das Land mit eingreifen, was die Finanzierung angeht. Dies kann nicht alleine zu Lasten der Kommunen und Kreise geschehen. Alleine schon, um Standortbenachteiligungen von Schülerinnen und Schülern in Kommunen mit klammen Kassen zu vermeiden.Die Welt hat sich seit der Einführung der ersten Computer weiter gedreht. Die Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten. Höchste Zeit, dass unsere Kinder nicht nur lernen, wie man Smartphones und Tablets bedient, sondern diese auch in ihrer Grundfunktion zu verstehen. Vor noch gut 10 Jahren waren PowerPoint Präsentationen neue Unterrichtsmethoden. Dieses Stadium haben wir bereits weit überschritten. Wenn wir auf Dauer mit anderen Industriestaaten mithalten wollen, ist schnelles WLAN an den Schulen sowie eine aktuelle IT-Infrastruktur unerlässlich.

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