Bild einer Frau, die Wahlkreuz auf den Stimmzettel setzt. Foto von CC-BY-SA Marina A. Henn
Foto: CC-BY-SA Marina A. Henn

Echte Mitbestimmung für Jugendliche ermöglichen – Wahlalter auf 16 Jahre absenken

Die jugendpolitische Sprecherin der Piratenfraktion, Jasmin Freigang, fordert erneut eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre auf Kommunal- und Landesebene:

Jasmin Freigang Foto: Carsten Schröder

Jasmin Freigang – Foto: Carsten Schröder

Die große Anhörung der Jugendorganisationen und Jugendverbände im Juli hat eines gezeigt: man ist sich einig, ein Wahlrecht ab 16 Jahren muss her. Vielerorts wird von Jugendemanzipation geredet, doch oftmals hat diese nur Alibicharakter. Will man echte Mitbestimmung, so muss das Wahlalter auf 16 Jahre herabgesenkt werden. Das hat auch der Landesjugendhilfeausschuss noch einmal in seiner letzten Sitzung in einem Positionspapier verabschiedet. Gerade auf Landes- oder Kommunalebene passiert viel, was Jugendliche direkt betrifft. Bestes Beispiel ist die Bildungspolitik im Saarland. Kinder und Jugendliche verbringen einen Großteil ihres Lebens in dieser Zeit in der Schule, dürfen aber erst wählen gehen, wenn sie diese verlassen.Ebenso befinden sich viele Jugendliche mit 16 Jahren bereits in einer Ausbildung und bezahlen Steuern. Da wäre es nur folgerichtig, wenn sie auch mitbestimmen dürfen, welche politische Richtung im Land eingeschlagen wird.Will man Politikverdrossenheit bekämpfen, muss man auch neue Schritte gehen. Man darf nicht denen das Wahlrecht verwehren, die sich für Politik interessieren und ihre Zukunft mitgestalten wollen.

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