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Förderschulen erhalten – Piraten fordern bestmögliche Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder

Die Piratenfraktion im Saarländischen Landtag setzt sich für einen Erhalt der Förderschulen ein.

Dazu äußert sich Jasmin Freigang, Bildungspolitische Sprecherin der Piraten:

Jasmin Freigang Foto: Carsten Schröder

Jasmin Freigang – Foto: Carsten Schröder

Unser Ziel muss es sein, alle Kinder bestmöglich zu fördern. Das einzelne Individuum mit den eigenen Bedürfnissen muss an oberster Stelle stehen. Alle Kinder sind anders und lernen auf eine unterschiedliche Art und Weise. Es gilt, diese Besonderheiten zu berücksichtigen und die entsprechenden Möglichkeiten vorzuhalten. Während für das eine Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf eine Beschulung in einer Regelschule das Richtige ist, fühlt sich das andere Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf an einer Förderschule wohler. Wichtig ist, dass beide Möglichkeiten vorgehalten werden und die Eltern die Wahlfreiheit haben, um ihr Kind bestmöglich beschulen zu lassen. Für Förderschulen ist individuelle Förderung sowie der Umgang mit Heterogenität sowie soziale Integration Alltagsgeschäft. Diese Standards müssen dringend auf die Regelschulen übertragen werden, wenn die Inklusion gelingen soll. Es gibt für eine gelingende Inklusion noch immer zu wenig Förderlehrer an den Regelschulen. Eine Anfrage von uns im vergangenen Jahr hat ergeben, dass sich zwei Grundschulen einen Förderlehrer teilen. Dies ist viel zu wenig! Pro Klasse, in der ein Kind mit Förderbedarf ist, muss es einen Förderlehrer an den Schulen geben.

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